Vor allen anderen Überlegungen sollte man zuerst den Menschen im Blick haben.

Mahatma Gandhi

 

Dieses schöne Zitat von der großen Seele Indiens (Maha=groß, Atma=Seele) beschreibt sehr treffend, worum es in der Yogatherapie geht. Um uns. Mit allem, was wir mitbringen in unser Leben.

Wir sind alle einzigartig und besonders, jeder Körper ist individuell, jede Seele strahlt in ihrem ganz eigenen Licht. Daher hat die Yogatherapie zuerst den Menschen im Blick, bevor es an die Praxis geht oder Übungspläne erstellt werden.

In einer yogatherapeutischen Sitzung schauen wir zunächst, welche Gewohnheiten und Verhaltensweisen den Alltag prägen und versuchen zu erkennen, was den Menschen aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Es geht dabei nicht so sehr um die Ursache körperlicher oder seelischer Symptome, denn diese können sehr vielseitig sein. Vielmehr überlegen wir, was dieses Symptom uns sagen möchte und warum der Mensch es entwickelt haben könnte.

Es ist also ein bestimmter Ansatz, den ich in der Yogatherapie verfolge. Aber es ist natürlich auch wichtig, dass Symptome schulmedizinsch abgeklärt werden. Machen Sie dies gerne, bevor Sie sich für eine yogatherapeutische Sitzung entscheiden - denn ich kann mit meiner Arbeit keinen Arzt oder Heilpraktiker ersetzten und ich erhebe diesen Anspruch auch nicht. Ich möchte Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg begleiten und unterstützen.

 

In meiner yogatherapeutischen Arbeit achte ich auf die Wechselwirkung von Atem, Bewegung und Entspannung, von Ernährung, Alltag und Lebensweise und  ganz wichtig: welche Ressourcen Sie mitbringen. Denn aller Yoga stärkt auch immer die Selbstheilungskräfte, die in jedem Menschen wohnen.

Heilung im Sinne des Yoga heißt Verbindung von Körper, Geist und Seele, genauso wie das Sanskrit Wort "Yoga" oft übersetzt wird mit anjochen oder anbinden. So hat die Yogatherapie zum Ziel, das der Mensch wieder "ganz" wird, sich wieder mit sich selbst verbindet. Das klingt sicherlich ein wenig abstrakt, aber dies ist aus meiner Überzeugung heraus das Ziel.